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Atropa Belladonna

Volksnamen: Hexenkraut, Schlafkraut, Schlangenbeer, Tollbeere, Wolfsaugen Wolfsbeere

Familie: Solanaceae

Merkmale: Der 50 - 150 cm hohe Stengel verzweigt sich meißt ab der Mitte in drei Äste. Die gestielten, eiförmigen, ganzrandigen Blätter stehen im oberen Stengelbereich paarweise; ein Blatt ist wesentlich groesser als das andere. Einzeln in den Blattachseln entspringen die braunvioletten, glockigen Blüten. Die schwarzen, kirschgroßen, glänzenden Früchte sind Beeren mit vielen Samen.

Blütezeit: Juni bis August

Lebensdauer: Ausdauernd (Wurzelstock)

Vorkommen: Waldränder, Laubwälder. Bevorzugt kalkhaltigen Boden.

Verbreitung: Europa, Asien, Nordafrika.

Wissenswertes: Sehr stark giftig!

Verwendung als Heilpflanze

Wichtige Inhaltsstoffe: Alkaloide, insbesondere L-Hyosciamin, Atropin, Scopolamin.

Phytotherapie: Zubereitungen aus der Wurzel oder den Blättern und daraus hergestellte Fertigpräparate gegen Krampfzustände des Magen-Darm-Trakts und der Gallenwege.

Volksmedizin: Wegen der starken Giftigkeit der Pflanze heute nicht mehr üblich.

Homöopathie: >>Belladonna<< aus der frischen Pflanze samt Wurzelstock ist ein wichtiges Mittel der Homöopathie, das insbesondere bei Entzündungen und fieberhaften Zuständen angewendet wird.

Achtung! Wegen der sehr starken Giftigkeit der Pflanze keine Selbstbehandlung. 

Glückspflanzen
Mandragora

 MANDRAGORA

Volksnamen: Alraun, Erdmännchen

Familie: Solanaceae

Merkmale: Die bisweilen längs gepaltene, bis 60 cm lange Wurzel ist dick und fleischig. Kurz gestielte Blätter bilden eine 30-60 cm hohe Rosette. Sie sind eiförmig-länglich und am Rand oft gezähnt oder gekerbt. An Stielen stehen einzeln die glockenförmigen Blüten. Der Kelch mit den lanzettlichen Zipfeln ist etwa halb so lang wie die violette Krone. Die Früchte sind gelbe, kugelige Beeren.

Blütezeit: Frühjahr und Herbst

Lebensdauer: Ausdauernd (Wurzel)

Vorkommen: Heimat : Mittelmeerraum. Die Kulturpflanze ist in milden Gegenden Mitteleuropas winterhart.

Verbreitung: Europa

Wissenswertes: Stark giftig! Streng geschützt.

Verwendung als Heilpflanze:

Wichtige Inhaltsstoffe: Alkaloide (insbesondere Scopolamin, Atropin, Hyoscyamin)

Phytotherapie: Nicht mehr verwendet.

Volksmedizin: Nicht mehr verwendet.

Homoeopathie: >>Mandragora<< aus den frischen Blättern bei Asthma, Reizhusten, Kopfschmerzen dur ch Blutüberfüllung im Kopf, seelisch-körperlichen Erregungszuständen.

Achtung! Wegen der sehr starken Giftigkeit der Pflanze keine Selbstbehandlung. 

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